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  1. Ulrike Baum geb. Mittasch

    Guten Morgen!
    Es ist früher Sonntagmorgen, und ich bin in einer Mail von Herren Wilting (aktueller Schulleiter der „Viktoria“)
    auf Ihre Website für Eva Thomkins gestoßen. Was für eine schöne Begegnung!

    Zu meiner großen Freude gibt es jetzt ein Projekt an der Viktoria bzw. beim Ehemaligen- Förderkreis, den Wandteppich „Orpheus und Eurydike“ restaurieren zu lassen und dann in Dortmund im Schulmuseum auszustellen. Vor ein paar Tagen habe ich auch einen Beitrag dazu überwiesen.
    Ich habe als Schülerin, damals noch als Ulrike Mittasch, an dem Teppich mitarbeiten dürfen und erinnere dies Gemeinschaftserlebnis mit wunderbarem künstlerischen Ergebnis immer wieder beglückend.

    Auch die von Eva Thomkins entworfenen Kostüme zu unserer Aufführung der Schuloper „Der Rattenfänger von Hameln“ sind mir unvergesslich – nicht nur, weil sie – aus grobem (Hanf?)-Gewebe gefertigt- so kratzten… Ich besitze auch noch ein paar Fotos von der Aufführung.

    Gestern habe ich aus der Broschüre Textiles Gestalten die Seiten, die sich mit dem Wandteppich befassen,
    als Farbkopien abziehen lassen und will sie dem Schulleiter schicken, der daran Interesse zeigte. Vielleicht sind sie auch nützlich für die Restaurierung?

    Und hier noch eine Anekdote:

    Ich fand meine Nase als junges Mädchen eigentlich zu groß.
    In der ersten Kunstunterrichts-Stunde kam Eva Thomkins in die Klasse, und (nach meiner Erinnerung, bevor sie die Klasse begrüßte), ging auf mich in meiner Bank zu , fasste mein Kinn und drehte den Kopf ein wenig zur Seite. „Eine Holbein-Nase“ stellte sie fest, wie mir schien, mit Begeisterung.
    Seither mag ich meine Nase…

    Danke für diese Website!

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  2. Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg

    Sehr geehrte Töchter von Frau Thomkins!
    Anlässlich des 50jährigen Abitur-Jubiläums habe ich vor ein paar Tagen in der Viktoriaschule eine kleine Rede gehalten und dabei Frau Thomkins erwähnt. Die Ehemaligen klatschten bei Nennung des Namens Ihrer Mutter enthusiastisch! Leider fand ich in der Schule den Teppich, den wir damals alle zusammen erstellt haben, nicht vor. Ich erhielt die Antwort, aufgrund von „Brandschutz“ hätte der Teppich abgehängt werden müssen. Er läge irgendwo zusammen gefaltet. Das hat mich sehr empört, die anderen auch. Ich habe dann in meiner Rede eine „Petition“ vorgeschlagen, den Teppich an besserer Stelle aufzuhängen, auch dieser Vorschlag wurde mit Applaus aufgenommen. Der Schulleiter allerdings reagierte überhaupt nicht.
    Ich würde ein entsprechendes Vorhaben unterstützen. Können Sie sich vorstellen, Ihre Netzwerke entsprechend zu nutzen? Oder sehen Sie eine Möglichkeit, die Arbeit unserer verehrten Lehrerin, Ihrer Mutter, aus der Gleichgültigkeit der aktuell Funktionsträger zu retten?
    Ich freue mich auf Ihre Antwort!
    Ursula Rabe-Kleberg

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    1. Maria-Anna Rose

      Wirklich, eine bemerkenswerte Frau, Eva Thomkins!
      Ich studierte ab 1969 an der Pädagogischen Hochschule Essen u.a. Textilgestaltung. Evas Neudefinition des Faches motivierte mich danach, mich bis heute mit Kunst und Textil zu beschäftigen und selbst zu malen. Ihre lockere und unkonventionelle Art Studierende anzuleiten war völlig neu, eine ganz andere Art der Hochschullehre. Sie traute sich, anders zu sein und das trockene PH- Leben zu karikieren.
      Wir haben tolle Exkursionen gemacht, bei denen sie es nicht an kritischer Distanz dem Kunstbetrieb gegenüber fehlen ließ.
      Ich sehe aber auch noch heute ihre traurigen Augen nach dem Tod der Söhne vor mir und ihren unglaublichen Mut, sich diesem Schicksalsschlag zu stellen und weiterzumachen. Eine wunderbare und starke Frau!

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  3. Karin Daniels

    Mein Vater war Bau- und Möbelschreiner in Rheydt und fertigte Anfang der 50-er Jahre für Frau Eva Thomkins-Schnell Möbel (evtl. Kinderwiege-(bett). Ich weiss es leider nicht genau…. Aber ist auch nicht so wichtig. Denn für dieses Möbelstück bezahlte sie meinen Vater mit einem wunderschönen Bild, welches Sommer, Fröhlichkeit und Entspannung aussendet. Ich mag es nicht mehr missen!
    Vielen Dank dafür.

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  4. Vera Unger-Heße

    Schülerin in der Viktoria Schule

    Auch ich bin froh, auf diese Seite heute gestoßen zu sein. Meine Erinnerung ist lebendig an die ersten Unterrichtsstunden in der Sexta. Eine völlig andere Gestaltung in Form und Farbe, in der Lebendigkeit darzustellender Tulpen, die gefordert wurde. Diese Sichtweise hat mich von da an immer begleitet und meine Auffassung von Kunst bis heute geformt. Vielen Dank für die Möglichkeit dies hier zu erwähnen.

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  5. Christa Rauwald

    Unsere besondere Kunstlehrerin

    Da kommt eine Kunstlehrein mit leuchtend honiggelben Strickstrumpfhosen und unverschämt bunten Kleidern in die ehrwürdige graue Schule, ist fröhlich, voller Ideen und macht uns Mut, Grenzen zu überschreiten. „Guck Dir einen vor Dir stehenden Teller voller Spagetti an und mal ihn mit allen Tomatensaucenspritzern“. Oder „Wir verlassen jetzt die Schule und gehen ins Folkwangmuseum“. Der Kunstunterricht war wunderbar und bis heute denke ich mit Schmunzeln an Eva Thomkins, wenn ich im Folkwangmuseum vor „unseren Bildern“ stehe.

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  6. Barbara Kiefer

    Kreativität

    Gerne schließe ich mich der Aussage meiner Mitschülerin Darien Sielmann über diese außergewöhnliche Lehrerin an. Der Wandteppich begleitet auch mich immer noch in der Erinnerung an einen Unterricht voller Verständnis und Kreativität. Auch lehrte sie uns, Bilder im Museum aus ungewöhnlichen Perspektiven zu betrachten, was ich bis heute gerne mache. Danke für die wundervolle Seite, die ich hier gefunden habe!

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  7. Dietrich Pielsticker

    Erinnerung

    Da werden bei mir doch viele Erinnerungen wach. Ich sehe mich in dem Thomkins Haus in der Pregelstrasse in Essen, ich sehe die vielen wunderbaren Bilder und Textilien und ich sehe Eva, wie sie in den 60ger (?) Jahren bereits mit bunten Kleidern die Ruhrallee entlang geht. Später dann die blauen Haare.
    Eine wunderschöne Webseite und eine würdige und intensive Erinnerung an Eva.

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    1. Ulrike Baum

      Lieber Dietrich,

      dass ich dir hier begegne, ist ja schon besonders…

      Frau Thomkins war meine Kunstlehrerin an der Viktoria und deine und meine Eltern waren eng befreundet .

      ich bin Ulrike Mittasch damals gewesen … Lieber Gruß!

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  8. Sielemann, Darien-Renée

    Erinnerungen

    Als Schülerin der Viktoriaschule (Abiturjahrgang 1972) hat mich stets die Erinnerung an den Wandteppich „Orpheus und Eurydike“ begleitet und damit verbunden der Name Eva Thomkins.

    Jahre später konnte ich meinem Mann diesen Teppich auf der Messe in Hannover zeigen. Kindheits-erinnerungen wurden wach, das gemeinsame Werkeln an diesem Projekt. Und jetzt finde ich das Teil im Internet…..Danke, Eva Thomkins, dass ich damals daran mitarbeiten durfte.

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  9. Dr. Annette Frese

    Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

    Gestern habe ich Ihnen geschrieben und heute zu meinem Schrecken gesehen, dass Sie den Wandteppich für das Viktoria-Gymnasium sogar eingestellt haben! Unter Textil – da hatte ich nicht genau hingeguckt, muss ich zu meinem Schrecken gestehen, aber ich habe mich heute seeeehr gefreut, meine Erinnerungen bestätigt zu finden:
    Orpheus und Eurydike!

    Bemerkung der Website-InhaberInnen:
    Liebe Frau Dr. Frese Danke für Ihre Erinnerungen! Ich war auch an dem Teppich beteiligt und erinnre mich, daß wir unendlich viele Meter Strickliesel beisteuerten für die Umrandung der einzelnen Schülerwebstücke.

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  10. Dr. Annette Frese

    „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“

    Bei einer Internetsuche nach meiner ehemaligen Essener Schule fand ich überraschenderweise den großformatigen Wandteppich abgebildet, an dem ich als damals pubertierende Schülerin von Eva Thomkins mitarbeiten durfte und der offensichtlich noch heute die Aula des Viktoria-Gymnasiums schmückt! Wenn ich mich recht erinnere, war das Thema Orpheus und Eurydike…

    Nach vielen Jahren steuere ich heute als Kunsthistorikerin auf meine Rente zu und habe mich daher sehr gefreut, „auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ auf dieser Seite auch auf Fotos von Eva Thomkins gestossen zu sein, die mich in die Zeit zurückversetzt haben.
    Sie erschien mir in dem damals sehr konservativen Lehrerkollegium als erfreulich unkonventionelle und für mich sehr inspirierende Ausnahme, was ihr Lebensweg und ihr kreativer Berufsweg ja auch sehr bestätigt haben.

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  11. Dorothee Brand

    als Schülerin der Viktoria Schule:

    Neulich fuhr ich mit dem Fahrrad wieder mal über eine Kirmes – früh am morgen und erinnerte mich an eine Aufgabe im Kunstunterricht von Eva Thomkins: die Kirmes am Porscheplatz in den frühen Morgenstunden zu zeichnen. Eine sehr schöne Erinnerung, die mir bei Kirmes im \\\“Schlafzustand\\\“ immer wieder einfällt.
    Zwei /drei Jahre hatte ich am Viktoria Gymnasium Kunstunterricht bei Eva Thomkins und sie hat sehr starke Eindrücke bei mir hinterlassen, obwohl ich nur wenig Unterricht bei ihr hatte und nie eine begnadete Zeichnerin war. Das war auch nicht wichtig.
    Sehr ungewöhnlich für die damalige Zeit hat sie einige Male mit uns die Schule verlassen – so sind wir z.B. ins Folkwangmuseum gefahren, haben uns – gefühlt – eine Stunde vor Andy Warhols Marilyn Monroe gesetzt, und sie hat uns dazu überaus spannend erzählt.
    Insgesamt hat mich Eva Thomkins sowohl mit ihren Aufgaben – z.B. Gesichter textil zu gestalten und daraus einen Teppich zu erstellen, als auch mit ihrem gesamten kraftvollen Auftreten, ihrem für damalige Zeit äußerst ungewöhnlichem Kleidungsstil (Kombination;: orange und rot) so beeindruckt, dss ich jetzt 40 Jahre später gerne an sie denke.

    Bemerkung der Website-InhaberInnen:
    Vielen Dank für diese anschauliche Schilderung, liebe Frau Brand 🙂

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  12. Jenison Thomkins

    Eine Homepage für meine Mutter

    Eine Homepage für meine Mutter zu erstellen war ein langer und immer wieder schöner Prozess. Ihre lebensfrohe, positive Art, die durch die farbstarken Bilder und frechen Anekdoten hervorscheint, macht einfach gute Laune! Das möchten wir mit dieser Seite auch weitergeben!

    5 Jahre hat die Homepageerstellung gebraucht, zwischendurch immer wieder kompletter Stillstand wegen beruflicher Projekte.

    Viele Unterstützer und Unterstützerinnen haben dazu beigetragen. Besonders bedanke ich mich bei Susanne Breuer für die schöne Gestaltung, Marita Alami für die kompetente Webumsetzung und Ursula Neumann für die geduldige und humorvolle Mitarbeit beim Füllen und Gestalten der Seiten 🙂

    Eberhard Kuhlenkampf danke ich für die Transkription der Briefe meiner Eltern, sowie für die Erstellung des Werkverzeichnisses, zusammen mit meiner Schwester Natalie Thomkins. Wie immer bei uns ist es ein Gesamtkunstwerk geworden!

    Und nun freue ich mich auf das Feedback und die Geschichten der guten alten – und neuen – Freunde in diesem Gästebuch 🙂

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